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Thank you for visiting the German Federal Courts Dataset. Every year, the seven highest German courts each produce an official schedule detailing the competencies and staffing of their judicial panels (called senates). These schedules, which are of interest to social scientists and journalists alike, were traditionally published in the printed Bundesanzeiger gazette and were only made freely available online from 2013 onwards. For earlier years, this portal presents digitized versions of these schedules. They are available in pdf format on the lower left, and as machine-readable lists of select courts' judicial staff on the lower right. These files result from an Open Data project in 2016/17 generously funded by Wikimedia Germany and Stifterverband. It won the German government’s 2017 “Open your mind and unfold new ideas” Competition, being signed by President Frank-Walter Steinmeier into a list of 17 scientific Landmark Ideas of 2017. Usage of any materials on this website is governed by Creative Commons licenses, so that anyone may freely access and reuse these materials. The remainder of the website is in German, but please do not hesitate to request assistance in English anytime from:
Contact for questions: Hanjo Hamann, Wikimedia Free Knowledge Fellow 2016–17, "Land of Ideas" 2017 Award Recipient, hamann@coll.mpg.de.

Deutsche Gerichte dokumentieren ihre interne Aufgabenverteilung und Personalbesetzung alljährlich in sog. Geschäftsverteilungsplänen. Diese werden üblicherweise zu Jahresbeginn aufgestellt und anschließend veröffentlicht. Die höchsten deutschen Gerichte nutzten für die Veröffentlichung lange den gedruckten und kostenpflichtigen Bundesanzeiger, erst seit 2013 stehen ihre Geschäftsverteilungspläne offen im Internet. Für frühere Jahre wurde 2016/17 ein Editionsprojekt durchgeführt, um auch ältere Geschäftsverteilungspläne digital verfügbar zu machen und die Senatsbesetzungen wenigstens teilweise maschinenlesbar aufzubereiten. Das vorliegende Internetangebot ist das Ergebnis dieses Editionsprojekts. Es stellt jedermann sog. Open Data zur deutschen Justiz frei zur Verfügung und fördert damit den freien Wissensaustausch, die journalistische Prozessbeobachtung sowie die empirische Erforschung der deutschen Justiz durch Politik-, Sozial- und Geschichtswissenschaftlerinnen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte das Portal 2017 als einen von 17 "Ausgezeichneten Orten" der deutschen Wissenschaft.
Kontakt für Rückfragen: Hanjo Hamann, Wikimedia-Fellow Freies Wissen 2016–17, "Land der Ideen"-Preisträger 2017, hamann@coll.mpg.de.

Geschäftsverteilungspläne (325 pdf-Dokumente)

Verwendung der pdf-Dokumente

Die Geschäftsverteilungspläne deutscher Gerichte sind grundsätzlich nach Paragraph 5 Absatz 1 des Urhebergesetzes gemeinfrei (sog. Lizenz CC0, public domain), können also von jedermann frei verwendet werden. Als Zitierweise wird beispielhaft vorgeschlagen:

Bundesverfassungsgericht, Geschäftsverteilungsplan 2017, online unter <www.richter-im-internet.de/bverfg/2017>.

Die Digitalisierung und Verfügbarmachung der Dokumente erfolgte im Rahmen des Editionsprojekts Die Namen der Justiz - Offener Zugang zur Justizgeschichte und wurde finanziell und ideell gefördert durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und den Wikimedia Deutschland e.V. im Rahmen ihres gemeinsamen Fellow-Programms „Freies Wissen“.

Maschinenlesbare Daten (im Tabellenformat)

Für die Auswertung in Statistik-Software wird ein Teil der Senatsbesetzungen, nämlich jene des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen, maschinenlesbar aufbereitet. Diese aufbereiteten Daten werden so bald wie möglich an dieser Stelle zur Verfügung gestellt.

Presse & Medienecho

Berichte über www.Richter-im-Internet.de und das zugrundeliegende Editionsprojekt finden sich im Blog von Wikimedia Deutschland als Artikel und Interview.

Preisträger-Emblem für www.Richter-im-Internet.de als Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen 2017 Am 26. Juni 2017 wurde www.Richter-im-Internet.de unter mehr als 1.000 Bewerbern im bundesweiten Innovationswettbewerb "Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann" ausgezeichnet und von Bundes­präsident Frank-Walter Stein­meier als "Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen" gewürdigt.